Visualisierung des Willy-Brandt-Platzes mit Wasserspielen und Bepflanzung
Die Bauarbeiten auf dem Willy-Brandt-Platz haben begonnen, 2026.
Ein Blick in die Zukunft des Willy-Brandt-Platzes.
Blick auf die Riem-Arcaden, das zentrale Einkaufszentrum der Messestadt
Willy-Brandt-Platz
Das Vorfeld der Riem Arcaden ist zugleich das Entree der Messestadt Riem – eine Fläche, doppelt so groß wie der Münchner Marienplatz. Er wird auf drei Seiten von dem Einkaufszentrum und einem Hotel eingefasst. Seine offene Nordflanke überspannt ein 150 Meter langer und 22 Meter hoher Portikus auf filigranen Stützen. So vermittelt der Willy-Brandt-Platz trotz seiner beachtlichen Ausdehnung einen geschlossenen Eindruck. Er war ursprünglich so konzipiert worden, dass den Bewohner*innen durch den Verzicht auf Gestaltungselemente viel Freiheit im Umgang mit dem Platz gegeben werden solle. Dennoch mehrten sich Stimmen, dass die Leere Lebendigkeit und Volksnähe vermissen lasse.
Die Stadt München gestaltet den Willy-Brandt-Platz deshalb ab 2026 neu – klimaangepasst und barrierefrei. Neu gepflanzte BäumeStauden, Gräser und Sträucher werden gepflanzt. Durch die Entsiegelung und Bepflanzung soll sich das Areal im Sommer außerdem weniger aufheizen. Die Wege werden verbreitert und mit barrierefreien Belägen ausgestattet. Neue Sitzgelegenheiten im Schatten sowie ein Brunnen mit 44 Wasserfontänen erhöhen ebenfalls die Aufenthaltsqualität.