Blick auf den Riemer Park zum Riemer See von einem der beiden Aussichts- und Rodelhügel, 2026
Blick auf den Riemer See und den Kiosk
Am Badesee gibt es eine Rampe mit drei Prozent Steigung für Rollstuhlfahrer*innen.
Skateranlage im Riemer Park, 2017
Riemer Park
Mit einer Fläche von 210 Hektar ist der Riemer Park nach dem Englischen Garten und dem Nymphenburger Schlosspark der drittgrößte Münchner Stadtpark. Er hat die Form eines nach Norden offenen Halbkreises und erstreckt sich über etwa vier Kilometer. „Grünfinger“ reichen tief in die bebauten Gebiete hinein. Zusammen mit dem Alpenpanorama bietet der Riemer Park ein visuelles Landschaftserlebnis und lädt zum Spazierengehen, Joggen und sogar Rodeln ein. Denn aus dem Abbruchmaterial des ehemaligen Flughafens wurden zwei Aussichts- und Rodelhügel aufgeschichtet. Eine weitere Attraktion ist der Riemer See, der im Sommer ein beliebter Badeort und Treffpunkt ist. Die von Wiesen sowie Eichen- und Kiefernwäldchen gesäumten Hauptwege erinnern in ihrer Geradlinigkeit an die früher unweit von hier angelegten Start- und Landebahnen. 210 zusätzliche Bäume wurden östlich des Badesees zur Anpassung an den Klimawandel gepflanzt, 70 größere Bäume kamen am Badestrand hinzu und 2.300 Quadratmeter artenreiche Kräuterwiese fördern seit Sommer 2026 die Biodiversität. Weil im Riemer Park 2005 die Bundesgartenschau stattfand, wird er häufig auch als BUGA-Park bezeichnet.